Ein großer Schritt vorwärts

Um ein perfektes Nutzererlebnis zu gewährleisten wird Senic einen Hub, basierend auf einer offenen Plattform veröffentlichen. Der Hub ebnet den Weg für weitere Integrationen, ist offen für Entwickler und erleichtert die Nutzung von Nuimo.

* This post is also available in English

Um unseren bestehenden Nutzern von Nuimo ein optimales Nutzungserlebnis bieten zu können, veröffentlichen wir einen Smart Home Hub, welcher auf einer offenen Plattform basiert! Mithilfe dieses Hubs, werden wir weitere Integrationen hinzufügen, uns noch stärker für Entwickler öffnen und die Konnektivität von Nuimo verbessern können – ohne die Notwendigkeit eines iPhone oder iPad.

Ein Großteil der Technologien, mit denen wir heutzutage konfrontiert sind, wurde mit einem Hauptgedanken entwickelt – unsere Aufmerksamkeit möglichst oft und lange auf sich zu ziehen. Die meisten Unternehmen gestalten Apps und Produkte mit der Absicht, ihre Nutzer süchtig, abhängig und dauerhaft beschäftigt zu halten. Wir lieben Technologie. Wir wollen Produkte kreieren, deren Fokus auf der Verbesserung des Wohlbefindens liegt. Daher haben wir Senic gegründet. Unsere Mission war und ist nach wie vor, technologische Erfahrungen zu erschaffen, welche die menschliche Interaktion, Entspannung und gute Konversationen fördern.

Als wir unser erstes Produkt Nuimo entwickelten – Eine Steuerung für das Smart Home – hatten wir das Ziel, die Interaktion mit Technologie einfacher und nahtloser zu gestalten. Wie die meisten Unternehmen, welche ihr erstes Produkt auf den Markt bringen, haben wir viel von den Unterstützern der ersten Stunde gelernt. Tausende dieser frühen Nutzer haben uns in Skype-Sessions, Telefongesprächen oder bei einem gemeinsamen Kaffee genau dargelegt, was ihnen gefallen hat – und was nicht. Wir haben sogar ein paar Dutzend in ihrem Zuhause besucht, wo wir darüber geredet haben wie sie leben, was sie an ihrem Zuhause lieben und wie sie sich die technische Zukunft vorstellen.

Diese Erkenntnisse haben wir als Basis für unser nächstes Produkt genommen, über welches wir Euch heute mit Freude berichten möchten. Aber lasst uns erst einen Blick auf die Hintergrundgeschichte werfen.

Was bisher geschah

Nuimos Entwicklung wurde von Euch angeführt – unserer Community. Seit unserer ersten Crowdfunding-Kampagne hatten die frühen Unterstützer von Nuimo einen großen Einfluss auf das Produkt. Die Software, Funktionen und Features wurden direkt anhand des Feedback priorisiert – basierend auf dem Gedanken, dass wir etwas erschaffen wollten, dass Euch wirkliche etwas bedeutet.

Es hat uns gefreut zu hören, wie sehr Ihr Nuimo liebt, doch wir sind genau so sehr daran interessiert zu erfahren, wie wir unser Produkt und die Smart Home Erfahrung generell verbessern können. Anhand der bloßen Masse an Feedbacks, welche wir von Euch rund um den Globus erhalten haben, ist klar geworden, dass es noch viele Dinge gibt, die wir mit Nuimo vorhaben und die wir in die nächste Stufe der Reise einfließen lassen wollen.

Entscheidende Fragen im Smart Home Bereich

Integrationen

Als wir mit der Arbeit an Nuimo begannen, war es unsere Absicht, mit einer ganzen Reihe von Integrationen zu starten - angefangen bei offensichtlichen Anwendungsfällen wie Musik und Licht, bis hin zu weniger gängigen Produkten. Doch auch mit viel Erfahrung ist es schwer, den Zeitrahmen von etwas so Neuem abzuschätzen – ein Problem, vor dem viele IoT-Startups sowie auch große Unternehmen stehen. Uns ist das branchenweite Problem fehlender Standardisierungen und geringer Interoperabilität inzwischen gut bekannt, mit dem sich alle Unternehmen auseinandersetzen müssen die sich selbst im breiten Ökosystem der Smart Devices positionieren wollen.

Plattformen

Wir haben in Erfahrung gebracht, dass die meisten von Euch Nutzer von iOS- oder Android- Geräten sind – trotzdem gibt es diverse verschiedene Schlüsselplattformen für Smart Home Nutzer. Das Problem mit Plattformen ist, dass Unternehmen jede Integration für verschiedene Plattformen entwickeln müssen (wir bei Senic konzentrieren uns dabei nur auf iOS und Android). Das bedeutet, die Größe des Software-Teams mit der Zahl der Plattformen zu multiplizieren - genauso, wie die Zahl der Probleme, Bugs und Apps, mit denen man sich auseinandersetzen muss.

Das ist eine der zentralen Herausforderungen für uns, denn wir mussten stark priorisieren und Plattformen erst nach sorgfältigem Abwägen aufnehmen. Unglücklicherweise bedeutet dies, dass einige Menschen Nuimo nicht mit der Freiheit nutzen können, die sie sich vielleicht wünschen.

Eine Plattform hinzuzufügen bedeutet auch, dass das Aktualisieren der Integrationen zwischen den Plattformen buchstäblich die doppelte Arbeit kostet, da diese für jedes Gerät auf jeder Plattform angepasst werden müssen. Wir haben uns daher entschieden, den Fokus auf die Verbesserung der bereits vorhandenen Integrationen zu legen, anstatt auf Kosten der Qualität so viele Dinge wie möglich zu integrieren.

Android-Hardware

Zur Komplexität der Plattform-Problematik trägt weiterhin bei, dass speziell Android einige Eigenarten mit sich bringt, welche es bei der Entwicklung zu überwinden gilt. Eine der größten Herausforderungen vor der wir standen, ist die Konnektivität von Bluetooth Low Energy (welches sich vom klassischen Bluetooth, welches oft für Audio-Streaming verwendet wird, unterscheidet), speziell für Android-Geräte. Nicht alle Android-Geräte funktionieren gleich, was bedeutet, dass es schwierig ist eine stabile Konnektivität zwischen verschiedenen Geräten unterschiedlicher Hersteller zu gewährleisten. Ein Ende dieser Schwierigkeiten ist nicht absehbar, was einen guten Support für Android als Brücke zu einem schwer anzugehenden Problem für kleine wie große Unternehmen macht.

Konnektivität

KONNEKTIVITÄT

Obwohl unsere Unterstützer die Tatsache lieben, dass Nuimos Batterie dank Bluetooth Low Energy mehr als einen Monat mit einer einzigen Ladung durchhält, war einer der größten Frustfaktoren, dass er sich nicht direkt mit allen Geräten verbinden kann und eine ‘Brücke’ bzw. einen Vermittler benötigt. Dies liegt an der Vielfältigkeit der verschiedenen verfügbaren Smart Home Protokolle. Mit Protokollen verhält es sich ein bisschen wie mit gesprochenen Sprachen – ein Gerät das WiFi „spricht“ kann nicht direkt mit einem Gerät kommunizieren, welches sich über Bluetooth unterhält. Um dieses Problem zu umgehen, benutzen viele Leute eine Brücke, um all ihre Geräte zu verbinden – d. h. ein Gerät welches über verschiedene Protokolle verfügt und zwischen den Geräten übersetzen kann.

Für viele Nuimo-Nutzer erfüllt ihr iPhone bzw. iPad diese Brückenfunktion. Wir wollen diesen Prozess jedoch optimieren, sodass wir eine bestmögliche Nutzererfahrungen bieten können – wie wir es in unserer Vision von Anfang an festgehalten haben.

Ein Problem für uns... und den Smart Home Markt

Auch wenn wir uns bei der Arbeit an Nuimo mit all diesen Schwierigkeiten auseinandersetzen müssen – wir sind damit nicht allein. Probleme mit Protokollen, Konnektivität und Plattformen stellen auch für andere Startups eine große Herausforderung dar, ebenso wie für große Konzerne à la Apple und Google und letztlich auch für die Anwender. Wir haben darüber mit einer Menge Leute gesprochen, die im IoT-Bereich arbeiten und wir denken für die Industrie als Ganzes sind

Veränderungen erforderlich, damit das IoT und Smart Home massenkompatibel werden und den Nutzern einen wahren Mehrwert bieten.

Also - Wie geht es weiter? 

Anhand des Feedbacks von Euch, unseren Nutzern, Freunden und Unterstützern haben wir sehr hart daran gearbeitet, einen Weg zu finden, eine bessere Konnektivität, mehr Integrationen und neue Technologien anzubieten, welche nicht durch Software-Updates von Konzernen unbrauchbar werden.

Wir haben verschiedene Wege diskutiert um dies zu realisieren. Um die beste Erfahrung für Euch zu gewährleisten, haben wir die Entscheidung getroffen, einen Smart Home Hub herauszubringen, welcher auf einer offenen Plattform basiert.

Version 1 des nächsten Produktes

Mit der ersten Version des Hubs, gehen wir den nächsten Schritt um ein Smart Home System um Nuimo herum zu erschaffen, welches mehr Integration und Interaktion ermöglicht – nicht nur mit großen und beliebten Marken wie Sonos, SmartThings und Hue, sondern auch mit eher industriellen Anbietern wie unter anderem KNX und Crestron. Wir benötigen weiterhin die Unterstützung anderer Unternehmen – doch dies wird die Fähigkeiten von Nuimo und unseren weiteren Produkten signifikant erweitern.

Kurz: Dies wird ein Weg für uns sein um hunderte von neuen Integrationen zu erschließen, offen für Entwickler und Unternehmen zu sein die auf unserer Plattform aufbauen und die Konnektivität von Nuimo zu verbessern, ohne ein iPhone oder iPad als Mittelsmann vorauszusetzen. Dieser Hub wird nicht nur eine Menge neuer Möglichkeiten für die potenzielle Entwicklung von Senic eröffnen, sondern darüber hinaus auch viele Wege zum Integrieren, Automatisieren und Verbinden von Technologie, und uns so einen Schritt näher an die Erfüllung unserer Vision eines nahtlosen Smart Home führen.

Hub Beta-Test

Der Hauptgrund warum wir den Hub veröffentlichen ist, dass wir die Probleme unserer derzeitigen Nutzer lösen möchten. Im letzten Schritt der Entwicklungsphase würden wir gerne näher mit einer kleinen Gruppe von Beta-Testern arbeiten – im Gegenzug stellen wir einen kostenfreien Hub zur Verfügung. Wenn Ihr daran interessiert seid uns in den nächsten Monaten während der Fertigstellung des Hubs mit Feedback zu versorgen, bewerbt euch hier.

Wir befinden uns auf der Zielgeraden für die Veröffentlichung des Hubs. Unser Ziel ist es, das Gerät im Juni zur Vorbestellung verfügbar zu machen und im Sommer versandfertig zu sein. Wir werden unsere Erfahrungen im Entwicklungsprozess offen teilen – uns freuen uns sehr auf eure Gedanken und Meinungen dazu.

Noch eine Sache…

Zusätzlich zur Markteinführung des Hubs entwickeln wir ein revolutionäres zweites Produkt, welches diesen Sommer zeitgleich enthüllt wird. Wir geben noch keine Details bekannt, aber es ist ein großer Schritt im Smart Home Bereich und wir freuen uns, die nächste Phase von Senic vorzustellen. Bleibt also dran für weitere Produktupdates — und vergesst nicht, Euch für unseren Newsletter anzumelden, um als Erstes die großen Neuigkeiten zu erfahren.

Solltet Ihr Fragen haben, hinterlasst bitte einen Kommentar oder schickt uns eine direkte E-Mail an [email protected].

Vielen Dank!


Tobias und Team Senic

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